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Narzissen

Bild garten.ch

Die ideale Pflanzzeit für Blumenzwiebeln ist eigentlich ab September bis zu den ersten Bodenfrösten. Narzissen, Tulpen, Osterglocken, Hyazinthen, Kaiserkronen, Schneeglöckchen, Krokusse etc. haben dann genug Zeit Wurzeln zu schlagen.

Foto: fluwel.de

Narzissen zählen neben Tulpen zu den bekanntesten Frühjahrsblühern. Mit ihren zierlichen Blüten begrüssen sie das neue Gartenjahr und haben auch fleissigen Insekten, wie Hummeln und Bienen, nahrhafte Pollen und Nektar zu bieten.

Bild: fluwel.de

Schon seit Jahrtausenden sind die Menschen von der Narzisse begeistert. So banden die alten Ägypter Kränze aus ihren Blüten, die Bewohner des historischen Pompeji integrierten sie in ihre prachtvollen Wandgemälde.

Der schönste Frühling wird im Herbst gepflanzt und das Jahr für Jahr – es sei denn, man entscheidet sich für Zwiebelblumen, die geradezu unverwüstlich sind. Diese setzt man nur einmal in den Boden und schon erwartet einen Frühling für Frühling ein blütenreiches Bild. Manche breiten sich mit der Zeit sogar fröhlich im Garten aus und sorgen mit ihrer Pracht für staunende Gesichter. Doch welche Blumenzwiebeln und Knollen eignen sich besonders gut für eine mehrjährige Freude?  

Im Dezember noch Blumenzwiebeln wie Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Krokusse pflanzen? Ist das möglich, wenn der Boden bereits gefroren war und Schnee lag?

Nicht jeder hat einen Garten, aber viele haben wenigstens einen Balkon oder eine Terrasse, auf denen sie ihre Leidenschaft fürs Gärtnern ausleben können. Für Topfgärtner beginnt die Saison häufig allerdings erst im späten Frühjahr mit dem Sommerflor oder den Beet- und Balkonpflanzen.

Jede Osterglocke ist eine Narzisse, aber nicht jede Narzisse ist eine Osterglocke ... Auch wenn man die Frühlingsblüher, die meist im April in Blüte stehen, allzu schnell als Osterglocke abtut, ist man botanisch auf dem Holzweg, denn nur die gelbe Trompetennarzisse darf streng genommen so genannt werden.

Jetzt ist die beste Zeit für die Pflanzung von Blumenzwiebeln. Gänzlich anspruchslos bezüglich Bodenverhältnisse sind die Narzissen. Auf den Ausläufern des Juras und den Gebirgen dem Genfersee entlang, findet man verschiedene duftende Wildformen (weiss: Narcissus radiflorus und Narcissus poeticus, gelb: Narcissus pseudonarcissus).