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Gartendeko im Winter: Zauberhaftes für die kalte Jahreszeit

Bild pixabay

Auch wenn die grauen und tristen Tage im Winter nicht unbedingt zu einem Aufenthalt im Garten einladen, haben sie etwas Gutes für sich: Winterliche Dekorationen, an deren Anblick sich Gartenbesitzer selbst an eisigen Tagen erfreuen.

Es gibt nahezu unzählige Möglichkeiten, um den Garten mit der richtigen Dekoration im Winter individuell zu gestalten. Wetterfeste Windlichter, Solarlampen oder Vogelhäuser - die nachfolgenden Dekorationsgegenstände schmücken den Garten in der kalten Jahreszeit ansehnlich aus.

Winterliche Grillecke

Viel Gemütlichkeit bringt eine Grillecke im winterlichen Garten. Wer nützliche Gartengadgets mag, sorgt mit einem energiesparenden Heizstrahler für Wärme. Auch die Flammen aus einer Feuerschale sind faszinierend anzusehen. Daneben kann ein DIY-Teelichtofen im Garten für romantische Stimmung sorgen. Was außerdem nicht fehlen darf, ist der obligatorische Gasgrill, der das schmackhafte Grillgut zubereitet. Glühwein und Punsch runden den Outdoor-Abend ab und lassen sich stilvoll mit typischen "Advent-Gewürzen" wie Zimt oder Orange anreichern. Wer leidenschaftlich gerne selbst am Grill steht, sollte das dazugehörige Grillzubehör nicht vergessen. Eine Reihe an hochwertigen Grillwerkzeugen wie Zangen, Grillhandschuhe und Thermometer sind bei Lifestyle-Unternehmen wie Boozt erhältlich.

Winterharte Pflanzen

Im winterlichen Garten muss auf Pflanzen nicht verzichtet werden. Es gibt eine ganze Reihe an winterharten Gewächsen, die für reichlich Abwechslung in den Blumenbeeten sorgen. Die nachfolgenden Gewächse gelten als winterhart und können unter den richtigen Voraussetzungen im winterlichen Garten erblühen:

  • Buchsbaum
  • Christrosen
  • Europäische Stechpalme
  • Feuerdorn
  • Hortensie
  • Schneeglöckchen
  • Schönfrucht
  • Winterjasmin
  • Winterkirsche
  • wintergrüne Eiche
  • Zaubernuss
  • Zwergflieder

Damit die genannten Pflanzen auch bei niedrigsten Temperaturen wachsen und gedeihen, benötigen sie frostfeste Kübel oder Kisten. Mit den robusten Pflanzen kommt selbst bei Schnee und Frost Farbe in den Garten. Und: Die widerstandsfähigen Kübel sehen, drapiert mit Zweigen und Tannenzapfen, auch auf der Terrasse einladend aus. Auch farbige Kugeln, Schleifen sowie gefärbtes Laub bieten sich als Winterdekorationen auf den Pflanzen an. Wer darüber hinaus noch mehr Farbe in den Garten einziehen lassen mag, wählte farbenprächtige Töpfe in Gelb oder Rot oder platziert edel wirkende, in Juteleine eingewickelte Terrakottatöpfe.

Abbildung 1: Die pflegeleichte Christrose blüht auch bei Eis und Schnee im kahlen Garten. Als Nieswurzgewächs gedeiht sie im Halbschatten im Freiluftbeet in kalkhaltigen Lehmböden am besten.

Stimmungsvolle Lichtakzente

Auch wenn die Angaben des Schweizer Bundesamts für Meteorologie und Klimatologie tendenziell schneeärmere Winter prognostizieren, wird es immer mal wieder eine weiße Weihnacht geben. Dann wirkt auch der Garten mit seiner weissen Schneedecke heller und einladender. Eine ideale Ergänzung zum weissen Schnee bilden spannende Lichtakzente, die insbesondere während der Dunkelheit hervorragend zur Geltung kommen. Besonders beliebt sind die nachfolgenden Licht-Dekorationen:

  • Lichterketten schmücken nicht nur die Terrasse, sondern sehen auch an Bäumen oder Sträuchern gut aus. Mit wenig Aufwand entsteht so an den Ästen und Zweigen eine praktische Beleuchtung, die für eine festliche Stimmung sorgt. Wer solche Lichterketten im Garten anbringt, sollte diese nach dem Gebrauch wieder entfernen.
  • Kerzen und Windlichter sorgen auf althergebrachte Art für Wärme. Sie können zum Beispiel den Gehweg ausleuchten oder die Terrasse dekorativ in Szene setzen. Aber Achtung: Offene Flammen dürfen niemals über längere Zeit unbeaufsichtigt bleiben. Insbesondere im Garten, in dem es reichlich brennbare Pflanzen gibt, sollten die Kerzen nur unter Aufsicht abbrennen und auf einem feuerfesten Untergrund stehen.
  • Was wäre ein Garten ohne festliche Figuren? Rentiere, Schneemänner oder Schlitten leuchten auf wunderbare Weise als LED-Figuren in Beeten oder Blumenkästen. Sicherlich sind diese Figuren nicht jedermanns Sache, für viele Gartenbesitzer gehören sie dennoch zur (vor-)weihnachtlichen Dekoration dazu.
  • Etwas ganz Besonderes sind kleine Laternen, die im Außenbereich im Garten sanfte Lichtakzente setzen. Manche Exemplare lassen sich mit nur wenigen Hilfsmitteln selbst herstellen. Sehr beliebt sind feuerfeste Papiertüten, in denen man das Lieblingsweihnachtsmotiv hineinstanzt. Mit etwas Sand befüllt, wiegt die dekorative Papierlaterne mit LED Kerzen automatisch mehr, sodass sie im Garten nicht umfällt oder fortfliegt.
  • Der sogenannte Herrnhuter Stern gehört zu den bekanntesten Weihnachtssternen. Seit 1820 symbolisiert der beliebte Weihnachtsschmuck die biblische Geschichte Bethlehems. Wie der Mitteldeutsche Rundfunk berichtet, ist der 25-zackige Stern nach der Herrnhuter Brüdergemeinde benannt und leuchtete schon im 19. Jahrhundert in den Oberlausitzer Internatsstuben. Damals wie heute gilt der Stern als beliebte Weihnachtsdekoration im Garten, die durch ihre indirekte Innenbeleuchtung eine rundum gemütliche Stimmung erzeugt. Während die Sterne früher nahezu ausschließlich rote und weisse Zacken hatten, gibt es heute auch einfarbige Exemplare in Blau, Gelb oder Rot. Wer einen solchen Stern im Garten aufhängen möchte, sollte einen weitläufigen Platz wählen und die richtige Größe finden. Miniatursterne eignen sich für kleine Bereiche, während grosszügige Vorgärten grössere Sterne benötigen. Papiersterne sind für den Außenbereich nicht geeignet. Hier müssen Gartenbesitzer auf robuste Exemplare aus Kunststoff ausweichen, die entweder mit Haken oder magnetisch an einem Wandarm befestigt werden.

Buntes Vogelhaus

In erster Linie dienen Vogelhäuser zur Fütterung der heimischen Vogelarten. Doch in einer bunten Ausführung werden die Futterstellen selbst zu einer schönen Dekoration, die als Blickfang im Garten für Aufsehen sorgt. Besonders für Kinder sind solche Vogelhäuser schön anzusehen, da sie – wenn auch oft hinter den Fensterscheiben – zusehen können, wie die Vögel das Futter picken. Darüber hinaus gibt es eine natürliche Alternative: Eine aufgehängte Futterkrippe, bestehend aus einem Adventskranz sowie einem Vogelsnack wie Hagebutten und Äpfeln. Dazu sammeln Gartenbesitzer einfach Hagebutten und Äpfel aus dem Garten und reihen diese auf einem Draht in Form eines Kranzes aneinander.

Eisdekorationen

Warum nicht das Eis aus der Natur nutzen, um daraus hübsche Dekorationen zu machen? Solche Eiskunstwerke halten zwar nur für eine bestimmte Zeit, doch  sie passen ideal zur frostigen Jahreszeit. Wie wäre es mit Eislaternen mit Teelichtern, die von eingefrorenen Beeren und Zweigen begleitet werden? Schön anzusehen sind auch massive Eiskugeln, die sich mithilfe zweier Kunststoffhalbkugeln selber machen lassen. Anschließend bohrt man mit einer heißen Stricknadel ein Loch in eine Halbkugel und legt das Dekorationsmaterial ein. Danach gilt es, die Hälfte zusammenzusetzen und mit Kitt abzudichten. Zum Schluss wird die Kugel mit einer Einwegspritze zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Fertig ist der Eisball, der sich draußen wunderbar an Ästen und Zweigen anbringen lässt.

Abbildung 2: Tannengrün schützt die Pflanzen im Winter vor Frost und kann wunderbare Dekorationen ergänzen. Nicht nur mit Weihnachtssternen und Kugeln, sondern auch mit Nüssen oder roten Beeren.

Abbildung 1: pixabay.com © couleur (CC0 Creative Commons)
Abbildung 2: pixabay.com © lumpi (CC0 Creative Commons)

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