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Chinaschilf

Bild elegrass

Noch sind viele Bäume grün, aber die Temperaturen sind gefallen und der Herbst liegt vor allem morgens spürbar in der frischen Luft. Spinnweben zeigen sich, die sommerblühenden Stauden werden fahler in der Farbe, Dahlien drehen nochmal auf und solche mit schweren Blüten müssen gestützt werden.

Bild elgrass

Gräser werden in der heutigen Gartengestaltung sehr vielseitig eingesetzt. Ob exklusiv und solitär, in Kombination mit anderen Stauden als Strukturpflanzen, für pflegeleichte Baumscheiben im Vorgarten oder als Bodendecker auf Flächen, die keinen Rasenmäher brauchen. Sogar als Kübelpflanzen gewinnen sie Boden und machen eine gute Figur.

Bild elegrass

Es bleibt ein komischer Winter, zu warm und zu nass. Vielen Hobbygärtnerinnen und -gärtnern kribbelt es schon in den Fingern und sie würden am liebsten das Frühjahr einläuten und in die Beete steigen. Auch wenn die Zwiebelblumen schon kräftig treiben, appellieren wir doch noch etwas zur Besonnenheit.

Bild Appeltern

Bei vielen gilt der Herbst als trostlose Jahreszeit – grauer Himmel, verblühte Sommerblumen, Bäume, die sich auf den Winter vorbereiten ... "Für einen vorzeitigen Winterblues ist es jetzt aber noch zu früh!", weiss Landschaftsgärtner Ben van Ooijen. "Die dritte Jahreszeit hat ihren ganz besonderen Reiz – man muss ihn nur in den eigenen Garten holen."

Bildnachweis: GMH/Bettina Banse

Was Knallfarben können, lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Wow!!!

Bild elegrass

Alles hat seine Zeit und auch der Garten hat seine Moden, manche davon dauern länger. Mit der Jahrtausendwende ist im Garten das Zeitalter der Gräser angebrochen. Vor über 60 Jahren vom Staudengrossmeister Karl Foerster im Zusammenhang mit Farnen ins Gespräch gebracht, dauerte es noch dreissig Jahre, bis sich die Gräser als systemstabilisierende Pflanzengruppe – gekonnt in Szene gesetzt von grossen Gartendesignern – in perfekt natürlich gestalteten Gärten etablierten.