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Bodendecker: Problemlöser im Garten

Bild Helix

Der Winter ist eine gute Zeit, sich einmal ausgiebig und intensiv mit dem eigenen Garten zu beschäftigen und gegebenenfalls Veränderungen für den kommenden Frühling zu planen. Jetzt, da die meisten Sträucher kein Laub tragen, wird beispielsweise besonders deutlich, wo die kahlen Stellen sind und man anstatt auf sattes Grün auf nackten Boden schaut. Auch fällt nun sofort ins Auge, wo bei abschüssigem Gelände Erdreich vom Regen weggespült wurde und sich unschöne Rillen gebildet haben …

Aber nicht nur das winterliche Erscheinungsbild ist für die Planung hilfreich und liefert Impulse, auch ein gedanklicher Blick zurück in den letzten Sommer macht Sinn. So sollte man sich die Frage stellen, ob es sehr pflegeintensive Gartenbereiche gibt, in denen sich Unkräuter schnell vermehren, oder ob irgendwo optisch stets ein wildes Durcheinander herrscht und etwas mehr Ruhe gut täte. Bei den hier genannten Problemen und Herausforderungen im Garten können Bodendecker ein kreativer und dauerhafter Teil der Lösung sein.

Foto: Helix. - Eine dichte Vegetationsschicht hat viele Vorteile: Sie beschattet den Boden und verhindert dadurch ein schnelles Austrocken, fördert das Leben von Nützlingen im Erdreich und macht es Unkräutern schwer, Fuss zu fassen.

Vorteile Bodendecker - dichte Vegetationsschicht

Der Name lässt es schon vermuten: Bodendecker sind Pflanzen, die nicht so sehr in die Höhe wachsen, sondern sich vornehmlich flächig ausbreiten. Zu ihnen zählt man neben Kletterpflanzen, Stauden, Farnen und Gräsern auch einige kleine Halbsträucher und Gehölze. Viele Arten behalten ihr Laub im Winter und bilden so rund ums Jahr eine attraktive, geschlossene Pflanzendecke. Eine solche dichte Vegetationsschicht hat viele Vorteile: Sie beschattet den Boden und verhindert dadurch ein schnelles Austrocken, fördert das Leben von Nützlingen im Erdreich und macht es Unkräutern schwer, Fuss zu fassen. Zudem ist sie ein hervorragender Erosionsschutz und sorgt auch bei Hanglagen dafür, dass die Erde bei Starkregenfällen nicht fortgespült wird. Dank ihres niedrigen Wuchses und ihrer Pflegeleichtigkeit können Bodendecker das Grundgerüst jeder Bepflanzung bilden und dabei Solitärpflanzen perfekt in Szene setzen.

Foto: Helix. - Die Auswahl an Bodendeckern ist vielfältig und heute längst nicht mehr nur im Gartencenter vor Ort, sondern auch online erhältlich. In der Regel werden die pflegeleichten Gewächse im Topf angeboten.

Ob Spindelstrauch (Euonymus), Efeu (Hedera), Zwergmispel (Cotoneaster) oder Teppich-Golderdbeere (Waldsteinia ternata) … die Auswahl an Bodendeckern ist vielfältig und heute längst nicht mehr nur im Gartencenter vor Ort, sondern auch online erhältlich. In der Regel werden die pflegeleichten Gewächse im Topf angeboten. Pflanzempfehlungen geben für jeder Art Auskunft darüber, wie viele in welchem Abstand auf einen Quadratmeter gesetzt werden sollten. Sind sie schliesslich in der Erde, ist erst einmal etwas Geduld gefragt: Denn bis sich tatsächlich eine geschlossene Vegetationsschicht gebildet hat, dauert es eine ganze Weile. Bis dahin müssen aufkeimende Unkräuter regelmässig und vorsichtig zwischen den sich langsam ausbreitenden Bodendeckern entfernt werden.

Foto: Helix. - Pflanzenmatten mit dem blaublühenden Immergrün: Ideal für die Unterpflanzung von Bäumen und Sträuchern.

Es geht auch schneller - Bodendecker auf Kokosmatten

Ein Areal auch schneller und einfacher begrünbar zu machen, hat sich die Gärtnerei Helix aus Kornwestheim auf die Fahnen geschrieben. Sie ist der Marktführer für Bodendecker in Deutschland und bietet neben einem breiten Topf-Sortiment auch die praktischen 'Bodendecker am laufenden Meter'. Das Besondere dabei: Die Pflanzen werden auf Kokosmatten kultiviert. Einmal durchwurzelt, lassen sich diese wie Rollrasen sehr zeitsparend und bequem verlegen. Dabei können sie je nach Anforderung der Fläche auch problemlos mit Schere oder Messer in das passende Format gebracht werden. Bei sehr steilem Untergrund empfiehlt es sich, die Matten mit einigen Erdnägeln zu fixieren. So haben sie sicheren Halt, bis die Wurzeln der Pflanzen in den Gartenboden eingegraben haben.

Foto: Helix. - Die praktischen 'Bodendecker am laufenden Meter' lassen sich wie Rollrasen sehr zeitsparend und bequem verlegen.

Die Bodendeckermatten gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen und Grössen: 35 mal 55 Zentimeter sowie ein Meter im Quadrat. Bei den kleineren, den sogenannten Klassik-Matten, ist die Pflanzendecke beim Kauf bereits vollständig entwickelt und geschlossen. Bei den grösseren ist das Kokosgewebe erst etwas über die Hälfte bedeckt. Der Vorteil: Dadurch sind sie leichter und können platzsparender transportiert werden. Nach dem Verlegen breiten sich die Pflanzen aber schnell aus und nach einigen Wochen ist auch hier von dem braunen Kokosgeflecht nichts mehr zu sehen.

Sowohl für helle als auch eher dunkle Gartenbereiche gibt es passende 'Bodendecker am laufenden Meter'. Im Angebot sind beispielsweise Pflanzenmatten mit dem blaublühenden Immergrün (Vinca major), das sich hervorragend für die Unterpflanzung von Bäumen und Sträuchern eignet. Teppichknöterich (Polygonum affine 'Darjeeling Red') fühlt sich dagegen sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten wohl, schmückt sich im Sommer mit Blütenkerzen und in der kalten Jahreszeit mit orange-rötlichem Laub. Auf Anfrage werden bei Helix auch Matten mit einer Kombination aus verschiedenen Gewächsen kultiviert. Beliebt bei Kunden ist beispielsweise eine Mischung aus Stauden und Halbsträuchern wie Thymian und Lavendel. Wachsen diese dicht nebeneinander, sind sie eine sehr ansprechende, pflegeleichte und darüber hinaus auch noch duftende Bepflanzung für trockene und magere Standorte.

Erhältlich sind die 'Bodendecker am laufenden Meter' sowohl im Fachhandel, als auch direkt im Webshop der Gärtnerei Helix: www.helix-pflanzen.de. Hier bekommt man auch das grosse Sortiment an Bodendecker-Pflanzen im Topf.
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